GALAAXY – die Neuinszenierung des Crap Sogn Gion

Wer kennt sie nicht, die oft als Raumschiff empfundene Bergstation auf 2252 Meter über Meer.

Wer kennt sie nicht, die oft als Raumschiff empfundene Bergstation auf 2252 Meter über Meer. Seit über 50 Jahren thront das Bauwerk auf dem Crap Sogn Gion in LAAX und gilt unteranderem als Markenzeichen des Skigebietes. Jedoch war der Weissen Arena Gruppe seit einigen Jahren klar, dass an dem Gebäude etwas verändert werden muss. Lange war man sich nur nicht sicher, was. Doch wie es der Zufall will, trafen zum richtigen Zeitpunkt, die richtigen Leute zusammen und das Projekt GALAAXY wurde ins Leben gerufen.

Seit Frühling 2017 wird nun im und am Gebäudes gearbeitet. Die komplette Aussenfassade erhielt unter anderem einen weissgrauen Camouflage Look und ist seitdem bis ins Tal sichtbar. Auch in den zuvor eher kargen Innenräumen geht es nun bunt zu. Neben dem umgebauten Restaurant, das in Zukunft “The Heart” heissen wird, gibt es beispielsweise neu auch eine Radiostation namens “Radio GALAAXY”. “The Bridge” heisst der exklusive “Members Only” Bereich im oberen Stockwerk des Gebäudes. Dort gibt es die Möglichkeit mit atemberaubender Aussicht zu arbeiten und der Kreativität freien Lauf zu lassen. Hinter dem gesamten Redesign steckt Sami Khouris Team von “Rumble in the Jungle” aus Zürich in Zusammenarbeit mit der Weissen Arena Gruppe. Sami Khouri kennt man bereits vom Travelling Restaurant, welches schon zweimal in der Gondelhalle in Laax-Murschetg gastierte. Das “Rumble in the Jungle” Team brachte die verrückten und aussergewöhnlichen Ideen nach LAAX und waren für die Umgestaltung der GALAAXY zuständig. Die gastronomische Leitung des Crap Sogn Gion übernimmt ab Winter 2017/2018 Robert Adam, welcher seit 2005 bei der Weissen Arena Gruppe tätig ist. Im Interview erzählt er uns von den Herausforderungen und Freuden während des Umbaus.

Robert Adam

Betriebleiter Gastronomie GALAAXY

Interview mit Robert Adam, gastronomischer Betriebsleiter der “GALAAXY”:

 

Was ist in deinen Augen das grösste Highlight des Umbaus?

Die schlummernde Lady in neuem Kleid zu sehen. Meiner Meinung nach spricht die offene und warme, herzliche Gestaltung für sich. Ich habe jeden Tag grosse Freude an der “GALAAXY” und entdecke ständig neue Details. Ich freue mich sehr, wenn die Gäste die “GALAAXY” das erste Mal bestaunen können.

 

Wie war es für dich, erstmals bei so einem grossen Projekt dabei zu sein und nun als gastronomischer Betriebsleiter auch die Verantwortung dafür zu tragen?

Es ist definitiv ein grosses Projekt bei welchem viele interessante Menschen involviert sind. Jeder hat seinen ganz persönlichen Teil zum Projekt beigetragen. Meine Verantwortung sehe ich in der Organisation der vielen Bedürfnisse der Gäste. Doch auch bei Aufgaben wie das Giessen der Kakteen oder das Treffen wichtiger Entscheidungen, bis zum “entflammen” der Arbeitskollegen mit dem GALAAXY-Gefühl.

Neben Umgestaltungen wurde auch das Gastronomie Konzept verändert. Was kann man sich als Gast darunter vorstellen und was darf man erwarten?

Mit dem Food-Konzept gehen wir stärker auf die aktuellen Bedürfnisse der Gäste ein und versuchen sie natürlich auch mit Neuem zu verblüffen und zu begeistern. Das macht es für mich extrem spannend. Zum Beispiel gibt es neu eine “Juicery”, in der ehemaligen Cafeteria. Ein frisches und gesundes Saft- und Salatkonzept. Andererseits will der Gast auf sein „Schnipo“ nicht verzichten. Das heisst die Selbstbedienung fährt neu mit einer hochwertigeren Schweizer Küche auf. Ich bin schon jetzt extrem auf das Feedback der Gäste gespannt!

 

 

Welches Menu würdest du empfehlen bzw. welches wird wahrscheinlich dein Lieblingsmenu sein?

Wenn mich der Hunger packt sehe ich auf meinem Teller: Kräuter-Hack-Tätschli mit Fleisch aus der Region, groben Rauch-Speck mit Zwiebeln, Knoblauch und Chili, dazu Brotreste-Krümeln und frische Kräuter. Beim Juicery Konzept freue ich mich auf den Salat „Oriental“. Mit Aubergine, Tomate, Blumenkohl, Petersilie, Ras el-Hanout (marokkanische Gewürzmischung), Limette, Couscous und Hummus.

 

Woher kommt dieses neue Juicery-Konzept und baut ihr mit dieser Idee auf dem Trend der “gesunden Ernährung” auf?

Saftbars sind längst im Trend, in Grossstädten spriessen sie wie Pilze aus dem Boden. Sicherlich hat sich jeder schon mal ein paar Beeren, Bananen und Joghurt in den Mixer geworfen. Einen leckeren und gesunden Smoothie eben. Jedoch frisches Gemüse zu entsaften und auch ganz ohne zu kauen zu geniessen, dass ist auf jeden Fall ein Wohlgefühl für Körper und Geist. Mein persönliches Saisonziel liegt übrigens darin endlich Sellerie-, Grünkohl- und Federkohlsaft ohne Augen verdrehen runter zu bekommen. Erinnert mich immer an meine ersten Erfahrungen mit Koriander. Zuerst hatte ich meine Mühe damit, doch nun geht’s nicht mehr ohne. Die Idee dahinter ist, dass wir in den Bergen einen urbanen Lifestyle anbieten, wie man diesen nur aus grösseren Städten kennt. Trotzdem vergessen wir unsere Wurzeln nicht und bleiben den traditionellen Gerichten treu.

 

Wie viele Mitarbeitende werden in der kommenden Saison in der “GALAAXY” im Einsatz sein?

Mitarbeitende? Wir sind ca. 40 Fans, Groupies und Enthusiasten am gesamten Crap Sogn Gion. Wir wollen den kommenden Winter gemeinsam erleben und zwar mit einer riesigen Portion Leidenschaft für die GALAAXY.