Von Lehrling zu Lehrling mit Jérôme Rüegg

Eine Interviewserie mit neuen Lernenden der Weissen Arena Gruppe

Jerome Rüegg ist 23 Jahre alt und in Wil im Kanton St. Gallen aufgewachsen. Dort hat er seine Ausbildung zum Maurer erfolgreich abgeschlossen. Nun ist er nach Trin gezogen um in Laax seinen Kindertraum zu erfüllen: Seilbahnmechatroniker werden. Die Zweitausbildung absolviert er in der Weissen Arena Gruppe. Was ihm an seinem Beruf besonders gefällt, erfahrt ihr im Interview.

 

Wie bist du in deine Lehre gestartet?

Super! Ich bin gut im Team aufgenommen worden und Reto Bernard hat mir am ersten Tag alles gezeigt. Ich durfte schon den Helikoptern zuschauen, wie sie Batterien auf den Berg flogen. Auch hatten wir in der ersten Woche bereits einen Notfall am Caumasee Lift. Die Türe ist nicht mehr auf und zu gegangen, und das in der Hauptsaison! Glücklicherweise konnten wir das Problem schnell beheben.

 

An was hast du dich noch gar nicht gewöhnt?

Ans einstempeln in Eurotimes. Aber ich hoffe daran gewöhne ich mich noch.

 

Wie kommst du mit den Arbeitszeiten klar?

Wir haben durch Corona gestaffelte Arbeitszeiten, damit morgens und abends nicht alle gleichzeitig die Garderobe benutzen. Die erste Gruppe startet um 7.00 Uhr, die zweite um 7.30 Uhr und die letzte um 8.00 Uhr. Abends dann dasselbe. Allgemein komme ich aber gut damit klar.

 

Mit welchen Worten würdest du dich beschreiben?

Als aufgestellter und offener Typ der das positive aus jedem Tag mitnimmt.

 

Wieso hast du dich für eine Lehre bei der Weissen Arena Gruppe entschieden?

Als kleiner Junge wanderte ich mit meinem Grossvater viel in Graubünden. Schon dort haben mich die Seilbahnen immer fasziniert. Für mich war deshalb früh klar, dass ich diesen Job machen möchte. Da ich aber mit meiner Familie in St. Gallen wohnte, war es direkt nach der Schule zu früh um alleine nach Graubünden zu ziehen. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, zuerst eine andere Ausbildung zu absolvieren. Als Maurer habe ich gelernt zu “büetzen” und dies wird mir mein Leben lang weiterhelfen.

 

Was gefällt dir an deinem Beruf am besten?

Am liebsten bin ich auf den Stützen draussen. Da fährt man mit einer sogenannten “Parelle” bis zum Masten um dort auf dieser “Plattform” arbeiten zu können. Da ist man wirklich hoch über der stillen Natur und die Aussicht ist unglaublich. Ich habe schon ein Reh unter mir durchlaufen sehen oder Schneehühner auf einem Hügel.
Auch meine Sandwiches zwischen den Alpenrosen geniesse ich sehr.

 

Weisst du schon was du nach deiner Lehre machen willst?

Am liebsten würde ich sicher in LAAX bleiben! Es ist eine umwerfende Destination und so viel Energie steckt hinter jedem Aspekt des Betriebs.